Unsere besten Tipps gegen nächtliche Hungerattacken

Gepostet auf Wellness

Viele von uns kennen das vermutlich: Wir stehen mitten in der Nacht im sanften Licht des Kühlschranks und studieren seinen Inhalt. Ob die Reste des Abendessens oder ein Stück Apfelkuchen, alles sieht so gut aus. Dabei wissen wir ganz genau, dass wir eigentlich nicht essen, sondern schlafen sollten!

Folgen Sie diesen einfachen Tipps um nächtliches oder sehr spätes Essen zu vermeiden

Wenn Sie ab und zu spät abends einfach Appetit auf ein Stück Käse haben, greifen Sie zu. Solange es nicht zur Regelmäßigkeit wird, ist das kein Problem. Wenn es allerdings tägliche Gewohnheit wird, kann nächtliches Essen zu Gewichtszunahme, ungewollten Hungerattacken und sogar Schlafproblemen führen. Aber was können Sie gegen nächtlichen Appetit tun?


1. Schlafen Sie genug

Egal wie munter Sie sich nach dem dritten Cappuccino fühlen, kein Grund ist gut genug, um auf Schlaf zu verzichten! Schlafmangel bringt den natürlichen Rhythmus des Körpers komplett durcheinander. Die Hunger-Hormone geraten ins Ungleichgewicht und Sie haben ein starkes Bedürfnis nach schnellen Energiequellen wie Zucker oder Koffein – Sie essen also nicht nur mehr, sondern vor allem Ungesundes.

Sie haben bestimmt schon verstanden, worauf wir hinaus wollen: Genug Schlaf ist das Zauberwort. Nutzen Sie die Abendstunden, um sich zu entspannen und gehen Sie zu einer angemessenen Zeit ins Bett – im Durchschnitt benötigt ein Erwachsener 7 bis 9 Stunden Schlaf, um am nächsten Tag richtig fit zu sein. Sollten Sie Probleme damit haben nachts durchzuschlafen, holen Sie den versäumten Schlaf tagsüber während eines 30 minütigen Nickerchens nach. Was auch immer am Besten zu Ihnen passt, wichtig ist, dass Sie eine gesunde Schlafroutine entwickeln. Damit verschwinden nächtliche Hungerattacken ganz von alleine.


2. Essen Sie während des Tages genug

Sie flirten spät abends mit der Keksdose? Möglicherweise liegt es daran, dass Sie tagsüber nicht genug, oder einfach das Falsche gegessen haben. Um den Appetit unter Kontrolle zu halten und Heißhungerattacken zu verhindern, sollten Sie zu regelmäßigen Uhrzeiten ausgewogene, gesunde Mahlzeiten zu sich nehmen. Unsere ausgebildeten Experten empfehlen 3 ausreichende Mahlzeiten pro Tag, mit frischem Obst / Gemüse als Snacks für Zwischendurch. Das ist am effektivsten, einfach vorzubereiten und hilft den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und Hunger zu reduzieren. Sollten Sie körperlich sehr aktiv sein und in der Woche mehrmals trainieren, dann ist es umso wichtiger die richtige Menge bei jeder Mahlzeit zu essen und die richtigen Nährstoffe zu sich zu nehmen.

Achten Sie zusätzlich zu dieser Routine darauf, ausreichend gesunde Fette (ja, Fette sind wichtig!), Eiweiß und Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Diese Lebensmittelgruppen bringen nicht nur den Blutzuckerspiegel ins Gleichgewicht, sondern zügeln auch den Appetit. Vor allem Eiweiß kann Hunger um ganze 60% reduzieren und gibt Ihrer Muskulatur was diese braucht!

Gesunde Ernährung ist keine Raketenwissenschaft und funktioniert recht simpel, dabei ist "Vorkochen" eigentlich das Zauberwort. Viele natürliche, gesunde Nahrungsmittel sind gekocht über einige Tage im Kühlschrank haltbar! So haben Sie sofort eine frische Mahlzeit griffbereit und können sich auch täglich die gesunden Portionen mit ins Büro nehmen. Unsere erfahrenen und ausgebildeten Ernährungsexperten stehen Ihnen dabei gerne mit Rat zur Seite!

3. Lenken Sie sich ab

Wie fühlen Sie sich nachts? Nervös? Gelangweilt? Rastlos? Tausend Gedanken sausen durch den Kopf? Negative Gefühle können dazu führen, dass wir das Bedürfnis haben etwas zu essen, auch wenn wir gar nicht hungrig sind. Das ist ein natürliches Ablenkungsmanöver unseres Gehirns. Um das zu verhindern ist es wichtig, sich seinen negativen Gefühlen bewusst zu werden und sich effektiv mit diesen auseinanderzusetzen. Wann genau treten die nächtlichen Gelüste auf und was fühlen Sie dabei? Gibt es eine bessere Art auf diese Gefühle zu reagieren?

Ebenso wichtig ist ausreichend Zeit um das Gehirn, eigentlich den ganzen Körper, vor dem Schlafen abschalten zu lassen. Wir sind den ganzen Tag zahlreichen Reizüberflutungen ausgesetzt und neigen oft dazu, bis in die späten Stunden vor einem Bildschirm oder an unserem Smartphone zu hängen. Das sind reize, die unser Gehirn stark anstrengen und einfach nicht entspannen lassen. Hören Sie deshalb eine gute Stunde vor Ihrer Bettruhe auf, Smartphone, Tablet & Co zu nutzen. Es ist völlig in Ordnung einfach mal nichts zu tun, abzuschalten, sich mit der Umwelt zu beschäftige, aus dem Fenster zu sehen, in einer Zeitschrift zu blättern... !

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