Weltkrebstag - Die besten Schutzmaßnahmen um Ihr Krebsrisiko zu senken!

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Am 4. Februar ist Weltkrebstag! Wir haben für Sie die besten Vorsorge-Tipps, um das Erkrankungsrisiko zu senken!

Das Ziel des Weltkrebstages ist es, auf diese Krankheit aufmerksam zu machen und die Bevölkerung mit Wissen zu versorgen, um gemeinsam Leben zu retten.
Natürlich hängt das Risiko, an Krebs zu erkranken auch von der eigenen genetischen Voraussetzung ab- ganz klar- das lässt sich nicht kontrollieren.

Was wir selbst allerdings sehr wohl kontrollieren können, setzt sich aus zwei Faktoren zusammen:

Negative Umwelteinflüsse und die Art, wie man sein Leben führt! Die Wissenschaft belegt, dass diese zwei Kriterien eine große Rolle bei der Reduzierung des Krebsrisikos spielen.
Die DNA wird beschädigt- die Zellen teilen sich auf unkontrollierte Weise – so kann Krebs entstehen. Experten sagen allerdings, dass man in vier von zehn Krebsfällen, durch die Veränderung des Lebensstils, Vorsorge hätte betreiben können um die Krankheit zu verhindern.

Hier einige inspirierende Ideen zur Krebsvorsorge:

Buntes Essen!
Hippokrates hatte Recht, als er sagte: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“ Die Ernährung ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn es um die Verringerung des Krebsrisikos geht.

Essen Sie mehr Gemüse- und Obstsorten, die viele Karotinoide enthalten (bspw. in Karotten, Rosenkohl, Kürbis) und reich an Vitamin C sind (Orangen, Beeren, dunkles Blattgemüse, Paprika). Diese bunte Vielzahl an gesunden Lebensmitteln ist mit ihren antioxidativen Eigenschaften der beste Schlüssel im Kampf gegen Krebs.

Kaufen Sie Qualitäts-Fleisch!
Im Jahre 2015 verkündete die Weltgesundheitsorganisation, dass der Verzehr von verarbeitetem Fleisch wie z.B.: in Würsten, Speck, Hot Dogs und Salami, eine der Ursachen für Krebs ist – diese Erkenntnis war zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt neu. Eine Einschränkung des Konsums von rotem Fleisch wurde lange davor von Gesundheitsexperten empfohlen. Man solle versuchen, dieses durch Fisch, Geflügel oder vegetarische Proteinquellen zu ersetzen und generell nur Biofleisch zu kaufen (am idealsten wäre hochwertiges Fleisch von Weidetieren). Tiere, die auf der Weide aufgewachsen sind, wurden nicht mit Antibiotika, Hormonen oder mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln gemästet, wie das oft bei industriell hergestelltem Fleisch der Fall ist (durch dessen Verzehr das Krebsrisiko wiederum erhöht wird).

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30-minütiges Training täglich
Bewegung ist nicht nur gut für unser Herz- sie ist auch gut zur Vorsorge gegen Krebsarten, wie zum Beispiel Brust-, Darm-, oder Gebärmutterhalskrebs. Sport reduziert die Östrogenproduktion (steht im Zusammenhang mit Brustkrebs) und die Insulinausschüttung, welche das Zellwachstum fördert. Außerdem regt Sport unsere Verdauung an, was besonders wichtig ist, denn so kommt es zu weniger Entzündungen und Verletzungen im Bereich des Darms.

Also – machen Sie sich auf den Weg ins Fitnessstudio, probieren Sie einen neuen Kurs aus oder vergnügen Sie sich im Schwimmbad– es gibt keine bessere Motivation als die eigene Gesundheit!

Stehen statt sitzen
Natürlich ist uns mittlerweile vollkommen klar, dass die richtige Ernährung und eine regelmäßige Bewegung für unsere Gesundheit essentiell sind. Die Tatsache, dass stundenlanges Sitzen eine ernstzunehmende Gefahr darstellt, ist vielen allerdings nicht bewusst. Man hat erforscht, dass Frauen, die sechs (oder mehr) Stunden pro Tag sitzen, ein um 10% höheres Risiko haben, an Krebs zu erkranken, also die, die nur zwei oder drei Stunden sitzend verbringen. Das dies natürlich schwer zu vermeiden ist, vor allem wenn man einen Bürojob hat, ist verständlich. Allerdings können schon kleine, ein- oder zweiminütige Unterbrechungen in Form von Bewegung unseren Stoffwechsel beschleunigen.

Reduzieren Sie Alkohol!
Es ist ganz einfach: Je weniger Alkohol Sie trinken, desto geringer ist Ihr Risiko an Krebs zu erkranken. Bei der Herstellung von Alkohol kommt es zur Bildung von Acetaldehyd, einer giftigen Chemikalie, die unsere DNA angreift. Des Öfteren hört man, dass kleine Mengen an Rotwein gut für unsere Gesundheit sind – dies stimmt allerdings nur im Zusammenhang mit der Senkung von Herzkrankheiten.

Schränken Sie also Ihren Alkoholkonsum ein, bestellen Sie sich kleinere Mengen und setzen Sie sich das Ziel, die meisten Tage Ihrer Woche alkoholfrei zu verbringen.

Hören Sie mit dem Rauchen auf – für immer!
Rauchen ist eines der häufigsten Ursachen für Krebs und im 20. Jahrhundert verantwortlich für mehr als 100 Millionen Todesfälle weltweit . Untersuchungen zeigen ganz klar: Wenn Sie mit dem rauchen aufhören, können Sie wertvolle Jahre Ihres Lebens dazugewinnen. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe an Hilfsmaßnahmen: Selbsthilfegruppen, Foren, Apps und die immer öfter eingesetzte E-Zigarette.

Reduzieren Sie Stress!
Wie wir alle wissen, ist Stress nicht gut für uns! Es ist tatsächlich so, dass Stresshormone uns mehr Schaden zufügen können, als wir uns bis jetzt vorstellen konnten. Wenn wir nervös oder ängstlich sind, produziert unser Körper das Hormon Kortisol, welches freie Radikale freisetzt und den Selbstheilungsmechanismus abstellt. Die Fähigkeit unseres Körpers sich selbst zu heilen ist von enormer Wichtigkeit, da dadurch Krebszellen vernichtet und Infektionen verhindert werden können. Außerdem wird dadurch der Alterungsprozess verlangsamt. Und durch Sport selbstverständlich, wie z.B.: besonders Yoga und alle oben genannten Übungen, kann Stress ebenfalls deutlich reduziert werden.

Betreiben Sie Vorsorge- denn dann haben Sie mindestens eine Sorge weniger!

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