Pünktlich zum 1. April: Ein Faktencheck der häufigsten Fitnessmythen

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Es gibt so viele ungeschriebene Regeln, Mottos, Sportjargon und falsche Ratschläge im Internet, dass es schwer ist zu wissen, was die Wahrheit ist, wenn es um Fitness geht. Lesen Sie hier Fakten über Trainingsmythen und lassen Sie sich nicht in den April schicken.

Sie haben Fitnessratschläge sicher schon von jedem bekommen - von falsch informierten Kollegen bis hin zu Twitter-Nutzern - so sehr, dass Sie jetzt nicht mehr wissen, ob eine Lunge oder ein Lie-down für Sie am besten ist.

 

Es gibt so viele Ratschläge, dass es keine Überraschung ist, dass wir verwirrt sind, wenn all die Tipps und Tricks uns immer noch nicht helfen, unser volles körperliches Potential zu entfalten. Hören Sie weg, wenn mal wieder jemand mit falschen Überzeugungen und weit verbreiteten Mythen auf Sie zu kommt- hier sind die Fakten darüber, was in der Fitness tatsächlich wahr ist und was nicht. 


Mythos Eins: "No pain, no gain"

Das ist das mit Abstand am weitesten verbreitete, unbegründete Trainingsklischee aller Zeiten, das von Bodybuildern weltweit bis zum Anschlag praktiziert wird, und Sie ahnen es - es ist nicht stichhaltig. Denken Sie mal darüber nach, wenn diese Aussage wahr wäre, dann würde niemand jemals nach einem schmerzfreien Training oder Sport eine Verbesserung der Ergebnisse sehen. Es gäbe auch keinen Fortschritt bei Sportarten wie Yoga und Wasseraerobic. Wenn Sie jedoch beim Training Schmerzen verspüren, ist es ratsam, mit einem Gesundheitsexperten oder Holmes Place Personal Trainer zu sprechen, der dem ganzen auf den Grund geht. Falls Sie leichte Schmerzen verspüren, verfallen Sie nicht direkt in Panik, da es durchaus eine einfache Erklärung dafür geben kann, wie z.B. eine falsche Übungshaltung.


Mythos Zwei: Dehnen Sie sich immer vor dem Training

Das stimmt so nicht ganz. Obwohl es wichtig ist, flexible Bänder und Sehnen zu haben, kann das statische Dehnen sie schwächer machen und eine Person dazu bringen, wackelig zu werden. Tauschen Sie die statische gegen dynamische Dehnungen, die die Muskeln und Sehnen veranlassen, sich zu dehnen, während sich der Körper bewegt und nicht, wenn der Körper starr ist. Dies erhöht die Bewegungsfreiheit und verbessert das Körperbewusstsein.


Mythos Drei: Das Anheben schwerer Gewichte erzeugt mehr Muskelmasse

Auch das ist falsch. Das Anheben schwererer Gewichte kann das umgekehrte Ergebnis verursachen und weniger Muskelmasse produzieren. Das Arbeiten mit leichteren Gewichten bei gleichzeitiger Erhöhung der Wiederholungen hat für viele bessere Ergebnisse hervorgebracht.  


Mythos Vier: Die beste Zeit für das Training ist am Morgen

Das ist sowohl falsch als auch komplett unpraktisch. Wie viele Menschen haben wirklich die Energie, Verfügbarkeit, Gelegenheit und das Glück, direkt nach dem Aufwachen zum Sport gehen zu können? Die Wahrheit ist, dass wir trainieren sollten, wenn es für uns gut passt, wenn sich die Zeit für das Training richtig anfühlt und vorzugsweise, wenn wir die Energie dazu haben. Ihr Körper wird es Ihnen sagen. Niemand wird sein volles Potenzial ausschöpfen, wenn er zu müde ist oder sich nicht auf andere Dinge konzentrieren kann als den bevorstehenden Arbeitstag. Falls Sie jedoch am Morgen die Muse und die Zeit zum Trainieren finden, dann kann das vorteilhaft sein, da Forschungen zeigen, dass morgendliches Training bei der Fettverbrennung und Gewichtsabnahme helfen kann.


Mythos Fünf: Du kannst in zwei Wochen ausser Form geraten

Das ist ein Mythos - es dauert nämlich nur eine Woche, bis sich das Muskelgewebe zurückbildet. Sie dachten vielleicht, dass, dass Sie paranoid sind, weil Sie sich nach einer Woche ohne Training weniger fit aussehen. In Wirklichkeit verlieren Ihre Muskeln wirklich ihre Dichte und werden schliesslich dekonditioniert. 


Mythos Sechs: Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages

Deine Mutter lügt nicht - oder etwa doch? Sie und viele Generationen vor Ihr sind auf diesen Mythos hereingefallen, der eigentlich die Idee eines klugen Geschäftsmannes im Jahr 1917 war - Dr. John Harvey Kellogg. Ja, wahrscheinlich der grösste Profitmacher von Frühstückscerealien aller Zeiten. Neue Untersuchungen des British Medical Journal berichten, dass diejenigen, die Frühstück essen, mehr Kalorien über den Tag konsumieren. Ja, wir wurden alle reingelegt. 


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