Alles, was Sie über Fasten wissen müssen

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Dass man spät abends nichts mehr essen sollte, wissen wir alle. Ist es daher eine gute Idee, das Abendessen einfach ganz ausfallen zu lassen und zu fasten? Wir haben alles Wissenswerte rund ums Fasten für Sie zusammengestellt.

Jede Diät basiert darauf, weniger Kalorien zu konsumieren als zu verbrauchen. Die Kalorienaufnahme auf bestimmte Uhrzeiten zu beschränken, regt zudem den Stoffwechsel an und hilft, Fett zu verbrennen. Macht es da nicht Sinn, direkt ganz auf das Abendessen zu verzichten? Und welche Konsequenzen hat das für unsere Essgewohnheiten? Die wichtigsten Fakten über Fasten: 


Die Vorteile von Fasten 

Eine der beliebtesten Diäten ist die sogenannte 5:2 Diät. Die Methode ist einfach: fünf Tage in der Woche wird eine normale Anzahl an Kalorien aufgenommen, während in den anderen zwei ein Kaloriendefizit erzielt wird. Diese Einschränkung führt dazu, dass generell mehr Kalorien verbrannt werden. Einer aktuellen Studie zufolge, stieg der Kalorienverbrauch um 6% bei denjenigen Probanden, die über den Tag verteilt während eines 6-stündigen Zeitfensters aßen, gegenüber denjenigen, die über 12 Stunden verteilt Kalorien aufnahmen. 


Eine andere Studie suggeriert, dass Intervallfasten (eine Ernährungsform, bei der nur in einem bestimmten Zeitfenster am Tag gegessen wird) positive Effekte auf den Alterungsprozess und die Gesundheit hat und altersbedingten Krankheiten vorbeugt – und noch dazu den Fettanteil im Körper reduziert. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass Intervallfasten hilft, echtes Hungergefühl zu erkennen – wann haben Sie das zum letzten Mal gespürt? Oft greifen wir zu Snacks, sobald wir das kleinste Ziehen in der Bauchgegend verspüren. Echten Hunger zu fühlen eröffnet Körper und Geist eine neue Perspektive. Es wird momentan erforscht, wie genau Intervallfasten und das verlangsamte Altern der Zellen zusammenhängen. 


Die entscheidende Frage: Ist Fasten sicher? 

Fasten funktioniert allerdings nur, wenn es sich um einen kontinuierlichen Prozess handelt. Belohnen Sie sich auch manchmal mit ungesundem Essen nach einem intensiven Training oder einem Tag strenger Diät? Diese Logik führt allerdings zu ungesunden Essgewohnheiten an den Tagen, an denen man nicht fastet, wodurch jeder positive Effekt des Fastens annulliert wird. Der Hunger, der durch das Fasten entsteht, muss nicht unbedingt dazu führen, dass man daraufhin zu viel ist, aber oft ist dies der Fall. Sich mit ungesundem Essen zu belohnen, kann jeglichen Fortschritt zunichtemachen und der Gesundheit schaden. Gleichgewicht ist beim Fasten unabdingbar.  


Fasten wird außerdem mit einem niedrigeren Blutdruck in Verbindung gebracht. Forschungen haben ergeben, dass der Blutdruck derjenigen, die die 5:2 Diät befolgten, im Vergleich zur Kontrollgruppe um 9% sank. 


Unser Fazit zum Fasten

Es kann nie schaden, unser System etwas anzuregen. Schnellerer Stoffwechsel, stärkeres Immunsystem und gesünderes Herz-Kreislauf-System – das wollen wir alle. Langfristige Gesundheit kommt nicht von allein, Sie müssen es wirklich wollen und aktiv etwas dafür tun.


Um optimal zu Fasten, sollten Sie den Tag über verteilt ausreichend Kalorien zu sich nehmen, damit Ihr Körper in den restlichen Stunden genug Energie zur Verfügung hat. Dadurch vermeiden Sie auch „Belohnungs-Essen“ und nach dem Fasten zu viel zu essen. Beides übliche Essverhalten von Menschen, die gelegentlich ihre Nahrungsaufnahme beschränken. 


Fasten ist nicht für Jeden. Es wirkt sich positiv auf unsere Gesundheit aus und ist daher auf jeden Fall einen Versuch wert. Probieren Sie es aus und finden Sie heraus, ob es zu Ihrem Lebensstil passt. Wenn nicht, lassen Sie sich davon nicht entmutigen. Versuchen Sie stattdessen, nicht zu spät abends zu essen und kurbeln Sie Ihren Stoffwechsel auf eine andere Art und Weise an. 


Erfahren Sie mehr zu den Vorteilen des Fastens auf unserem Blog.

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