Frische Luft und Bewegung statt Computer und Smartphone

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Frische Luft und Bewegung statt Computer und Smartphone – so bringen Sie Ihre Kinder dazu den Sommer aktiv zu verbringen

Computer, Tablet, Smartphone- Diese technischen Fortschritte sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Und gerade weil man so viel damit machen kann, verbringen viele Kinder viel Zeit am Bildschirm. Da bleibt viel anderes auf der Strecke, wie zum Beispiel Bewegung. Handy aus, ab an die frische Luft – wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Sprösslinge davon überzeugen.


Kinder sollten mindestens eine Stunde pro Tag aktiv sein. Auf dem Spielplatz spielen oder zu Fuß zur Schule zu spazieren – es gibt viele Möglichkeiten, um ausreichend Bewegung in den Alltag Ihrer Kinder zu integrieren. Doch seit Smartphones nicht mehr wegzudenken sind und bereits die jüngsten damit umgehen können, verbringen die meisten Kinder ihre freie Zeit lieber online, anstatt draußen. 


Jede Woche werden neue Studien veröffentlicht, die davor warnen, zu viel Zeit auf sozialen Medien zu verbringen. Häufig auftretende Konsequenzen sind soziale Isolation und Konzentrationsprobleme. Wer Kinder hat weiß, wie schwer es ist, sie dazu zu bringen mehr Zeit draußen zu verbringen und sich mehr zu bewegen. Es gibt aber Dinge die Sie tun können, um Ihre Kinder dazu zu bringen körperlich aktiver zu werden - Sie müssen nur wissen wie.


Warum Bewegung für Kinder so wichtig ist


Wer sich schon als Kind ausreichend bewegt und Sport treibt, profitiert das ganze Leben davon. Es steigert das Selbstbewusstsein, stärkt soziale Kompetenzen, verbessert die Konzentrationsfähigkeit und schulische Leistungen, fördert die Koordination, kräftigt Muskeln und Knochen, verhindert Übergewicht und sorgt dafür, dass Ihre Kinder nachts gut schlafen.  

Aber wie motiviert man seine Kinder dazu, das iPhone aus der Hand zu legen und sich mehr zu bewegen? Die zahlreichen technologischen Hilfsmittel, die wir heutzutage besitzen, sind an sich nichts Schlechtes und machen viele Dinge sehr viel einfacher, aber zu viel Zeit damit zu verbringen kann der Gesundheit schaden. Mäßigung ist das Zauberwort. Finden Sie eine Sportart, die Ihrem Kind wirklich gefällt und setzen Sie klare Regeln was die Benutzung von Smartphones und Computern betrifft. Wir haben einige

Tipps, die Ihnen dabei helfen werden.


So motivieren Sie Ihre Kinder dazu, sich mehr zu bewegen


1. Finden Sie die richtige Aktivität (Spaß ist das Wichtigste!)

Wichtig ist, dass Sie die richtige Sportart finden. Sie muss zu Ihrem Kind passen, ihm Spaß machen und es muss gut darin sein. Nur dann wird es sein Selbstbewusstsein fördern und automatisch zu einer regelmäßigen Beschäftigung werden. Die falsche Sportart wird das Gegenteil bewirken. Nehmen Sie Rücksicht auf die Persönlichkeit und den Charakter Ihres Kindes: Trainiert es lieber im Team, oder ist es ein Einzelspieler? Lassen Sie Ihr Kind zu Anfang mehrere Sportarten ausprobieren und beobachten Sie, bei welcher es sich am wohlsten fühlt. Vergessen Sie dabei nicht, dass Sie mit Zwang nichts erreichen werden. Wenn Ihr Kind Spaß beim Sport hat, wird es sich ganz von alleine regelmäßig und ausreichend bewegen.


2. Schaffen Sie viele Gelegenheiten und sorgen Sie für Abwechslung

Arbeit, Schule, Haushalt, Familie – das alles verlangt viel Planung und gute Organisation. Man kann nicht immer alles stehen und liegen lassen, um sein Kind zur Balletstunde zu fahren. Bevor Sie Ihr Kind irgendwo anmelden, überlegen Sie genau, ob die Zeiten sich mit Ihrem Alltag vereinbaren lassen und ob sich im Notfall Mitfahrgelegenheiten organisieren lassen. Wenn ein Sportkurs keine Option für Sie ist, stellen Sie sicher, dass es zu Hause ausreichend Möglichkeiten gibt, sich zu bewegen. Kann Ihr Kind mit dem Fahrrad zur Schule fahren, anstatt von Ihnen mit dem Auto gebracht zu werden?


Sie brauchen Inspiration? Der National Health Service hat eine Liste verschiedener Bewegungsmöglichkeiten für Kinder veröffentlicht.


Hier ist eine Auswahl:

  • Gemäßigte Aktivitäten, wie zum Beispiel Rollerskating, Rollerfahren, mit dem Hund spazieren gehen, Fahrrad fahren oder im Park spielen.
  • Intensive Aktivitäten: Schwimmen, Laufen, Fußball, Tanzen, Gymnastik, Rugby, Karate, Fangen spielen.
  • Muskelaufbauende Aktivitäten: auf Bäume klettern, Tennis, Fußball oder Spiele wie zum Beispiel Tauziehen oder Turnen an Klettergeräten auf dem Spielplatz.
  • Knochenstärkende Aktivitäten: Hüpfspiele, Seilspringen, Aerobic, Laufen, Tanzen, Basketball oder Klettern


3. Begrenzen Sie die Zeit, die Ihr Kind online verbringt 

Niemand wünscht sich, dass sein Kind sich durch die Anzahl an „Gefällt mir“ auf sozialen Netzwerken definiert. Aber was kann man dagegen tun und wie findet man die richtige Balance, ohne seinem Kind den Zugang zu verbieten, aber gleichzeitig sicherzustellen, dass es darüber nicht alles andere vergisst? Es gibt keine Anleitung für die digitale Welt. Eltern müssen selber herausfinden, wie Sie einen gesunden und moderaten Umgang mit Technologie fördern. Ihr Kind verbringt täglich sechs Stunden vor dem Bildschirm? Begrenzen Sie die erlaubte Zeit auf drei Stunden pro Tag, um zu verhindern, dass Ihr Kind eine Sucht entwickelt. Das erreichen Sie, indem Sie bestimmte Technologie-freie Zeiten festlegen, zum Beispiel morgens vor der Schule, während der Essenszeiten und abends vor dem Schlafen gehen. 


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