Innehalten, nachdenken, atmen: effektiv und produktiv durch Meditation

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Frau meditiert in Ruhe

Sie sind toll, aber Sie haben keine Superkräfte. Wir erklären Ihnen, wie Meditation funktioniert und warum zur Ruhe zu kommen das Geheimnis zu einem aktiven Leben ist.

Stress ist ein ganz normales Gefühl, unter dem wir von Zeit zu Zeit leiden. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie es einfach akzeptieren müssen und nichts dagegen tun können.

Immer mehr Menschen erleiden ein Burnout – Sie sind müde, gereizt, depressiv, nervös und ständig krank? Ihr Körper versucht Ihnen mitzuteilen, dass es an der Zeit ist, eine Pause einzulegen. Burnouts sind das Ergebnis von Dauerstress, meistens ausgelöst durch zu viel Arbeit ohne ausreichend Pausen, um sich zu entspannen und Energie zu sammeln.


Doch wie verhindere ich ein Burnout? Das Geheimnis ist, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. Prävention ist das Zauberwort. Verhindern Sie Kopfschmerzen, Schlafprobleme, Magenschmerzen und Müdigkeit durch Meditation. Aber kann man meditieren lernen? Und wenn ja, wie meditiere ich?


Meditation im Alltag

Hier sind fünf einfache Schritte, mit denen Sie Meditation zu einem Teil Ihres Alltags machen. Erfahren Sie, wie Sie durch einfache Entspannungsübungen Stress reduzieren und ein Burnout verhindern können:


Schaffen Sie Zeit zum Innehalten

Trotz vieler Verpflichtungen und Termine sollten Sie jeden Tag Momente finden, in denen Sie komplett abschalten. Das können zwei Minuten sein, oder zehn. Wichtig ist, dass Sie alles stehen und liegen lassen, sich entspannen und einfach nichts tun. Ob vor einer Mahlzeit, nach dem Duschen, bevor Sie anfangen zu arbeiten oder als Allererstes am Morgen – nehmen Sie sich jeden Tag einige Minuten Zeit fürs Nichts tun.


Atmen Sie ein und aus

Yogis wissen wovon sie reden: Atmung hat einen großen Einfluss auf unser seelisches und körperliches Wohlbefinden. Klar, atmen ist ein natürlicher Reflex, aber die bewusste Kontrolle der Atmung verbessert den Stoffwechsel, lindert Entzündungen verbessert die Kondition.

Wenn man die Atmung verlangsamt, wird eine parasympathische Reaktion hervorgerufen. Sie fühlen sich ruhiger, entspannter und können klarer denken. Atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund aus. Versuchen Sie dabei, länger aus-, als einzuatmen. Sollte es Ihnen schwer fallen sich zu konzentrieren, sagen Sie „ein“, während Sie einatmen und „aus“, während Sie ausatmen.


Seien Sie aufmerksam

Wir reden nicht von einer Technik für die es jahrelange Übung braucht, bis man sie beherrscht. Es geht darum, aufmerksam zu sein. Was auch immer Sie tun – ob Sie sich die Zähne putzen, ein Bad nehmen oder aktiv meditieren, nehmen Sie den Moment bewusst war und seien Sie im hier und jetzt. Observieren Sie Ihre Gedanken, Gefühle und Emotionen. Werden Sie sich bewusst und erinnern Sie sich daran, dass Gefühle nicht objektiv und faktisch sind. Das bedeutet, Sie können Gefühle und Gedanken aktiv beeinflussen und beiseite schieben. Das alleinige Wahrnehmen von Emotionen kann ihre negativen Effekte reduzieren und eine entspannende Wirkung haben.


Versuchen Sie es mit Yoga

Wenn Sie erst einmal damit angefangen haben häufiger am Tag innezuhalten, werden Sie merken, dass diese kleinen Achtsamkeiten große positive Wirkungen auf Ihr Wohlbefinden haben. Yoga verstärkt diese Wirkung. Diese aus Indien stammende philosophische Lehre verbindet mentale mit körperlichen Übungen und verbessert die Atmung, reduziert Schmerzen, Stress und Depressionen.


Einfache Yoga Positionen und Abfolgen können Sie während des Tages zwischen verschiedenen Terminen durchführen, schon 15 Minuten reichen, um zu entspannen und Energie zu tanken. Machen Sie einen herabschauenden Hund, eine Stellung des Kindes, einen Sonnengruß oder eine liegende Drehung und fühlen Sie, wie Ruhe und Stille Ihren Körper durchfließen. Danach gehen Sie mit ganz neuer Energie wieder an die Arbeit.


Sie werden sich besser fühlen und produktiver und effektiver sein. Probieren Sie es aus. Sie sind kompletter Anfänger? Informieren Sie sich im Internet oder besuchen Sie einen Kurs. Wenn man einmal die Grundlagen kennt, kann man sie überall und immer wieder anwenden. Je mehr Sie üben und praktizieren, desto einfacher erreichen Sie einen Zustand der totalen Entspannung.

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